Trauma- und Traumafolgestörung:
Im SPZ in Wesel werden nicht nur in einer speziellen Sprechstunde Kinder in stationärer Jugendhilfe (Pflegekinder) in zunehmender Zahl angemeldet. Sie unterscheiden sich bezüglich ihrer Verhaltensweisen von Kindern ohne Kindeswohlgefährdender Erfahrungen. In dem Inhouse Seminar wurde unser Team in höchst informativer, aber auch spannender und kurzweiliger Art zu dem Thema Kindheitsbezogene Traumafolgestörung mit den Schwerpunkten Psychoedukation und Beratung geschult. Der geschulte Blick und die Haltung, die unser Team nach der Fortbildung entwickelt hat, hat die Professionalität im Umgang mit dem Thema gestärkt. Frau Berger ist als Referentin im höchsten Maße zu empfehlen.
Klinik als Sicherer Ort:
In den Fachbereichen SPZ und Frühförderung werden sowohl Kinder betreut, bei denen Kindeswohlgefährdende Erfahrungen bekannt sind (Pflegekinder), als auch Kinder und Jugendliche, bei denen diese vermutet werden können. Um beiden Gruppen Sicherheit zu vermitteln, sowohl die traumatisierenden Erfahrungen ein Stück weit zu verarbeiten, als auch diese im diagnostischen Prozess offen zu legen, wurde ein Supervisionsprozess begonnen. Wir haben uns mit Unterstützung von Frau Berger sowohl damit beschäftigt, mehr Sicherheit für uns als Mitarbeiter, als auch für unserer Patient:innen und Ihre Bezugspersonen zu gewinnen. Frau Berger konnte uns insbesondere mit ihrer hohen fachlichen Expertise, als auch mit ihrer einfühlsamen Art für das Thema begeistern und Veränderungsprozesse in Gang bringen.